Praxis für Chinesische Heilkunst0
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Diagnose in der TCM

Diagnose

In der chinesischen Diagnostik werden nicht nur die aktuellen Krankheitszeichen bzw. Beschwerden beachtet, weswegen die Patienten gerade kommen, sondern auch Symptome, die in der westlichen Medizin keine Rolle spielen.

Ziel der Anamnese ist es letztendlich ein Gesamtbild zu erhalten, das es ermöglicht, nicht nur Symptome zu behandeln, sondern den gesamten Menschen mit den krankheitsauslösenden Ursachen.

Um eine seriöse TCM Diagnose zu erstellen stütze ich meine Anamnese auf folgende vier klassische Methoden:



Befragung

Die klassische Befragung beinhaltet u.a. folgende Themenbereiche:

  • Schmerzen
  • Appetit u. Durst / Nahrung und Getränke / Geschmack
  • Stuhl u. Harn
  • Müdigkeit, Leistungsfähigkeit
  • Schlaf
  • Temperaturempfinden
  • Schwitzen
  • Augen, Ohren
  • Emotionale Symptome
  • Frühere Krankheiten / Behandlungen
  • Menstruation / gynäkologische Symptome

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Zungendiagnose

Dabei wird neben Form, Farbe und Beschaffenheit des Zungenkörpers auch Farbe und Beschaffenheit des Zungenbelags beurteilt. Wodurch sich u.a. folgende Informationen ergeben:

  • Rückschlüsse auf die Zustände der einzelnen Organsysteme
  • Beeinträchtigungen durch äußere Einflüsse
  • Zustand der "vitalen Substanzen" - Qi, Blut, Flüssigkeitshaushalt

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Pulsdiagnose

In der TCM werden 28 verschieden Pulsqualitäten unterschieden. Dabei spielen nicht nur Frequenz und Regelmäßigkeit eine wichtige Rolle, sondern auch die Tiefe und Fülle des Pulsschlags. Jedem Organ- bzw. Meridiansystem ist eine eigene Stelle zugeordnet, an der sich der jeweilige Zustand beurteilen lässt.

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Abtasten

Eine weitere wichtige Methode ist das Abtasten verschiedener (Akupunktur-) Punkte auf ihre Empfindlichkeit.

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Stefan M. Patschky - Heilpraktiker ***    praxis (at) tcm-in-gailingen.de *** +49 (0)7734 / 999 042